Häufige Fragen

Wir stehen Ihnen mit Ratschlägen und Tipps zur Seite.

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Um das passende Vorzelt für Ihren Campingurlaub zu finden, sollten Sie im Verkaufsgespräch folgende Fragen beantworten können:

  • Wo bin ich unterwegs?
  • Zu welcher Jahreszeit?
  • Was muss das Zelt können?
  • Für welche Wohnwagengröße?
  • Was bin ich bereit zu investieren?
  • Standardzelt oder Sonderanfertigung?

 


Reisezelt

  • wird ausschließlich von Reisecampern verwendet
  • leichte Ware, einfacher Aufbau
  • weniger Gerüstteile, dadurch oft weniger Funktionen

Dauerstandzelt

  • einmal aufgebaut, steht es über mehrere Jahre
  • oft mit Holz- oder Vierkant-Alugerüst
  • meist kompletter, individueller Innenausbau
  • Platzbestimmungen beachten

Saisonzelt

  • stabile Ware, höheres Gewicht, zeitaufwändiger Aufbau
  • oft Sonderanfertigung, gerade für Küstenbereiche

Pultdach/Teilzelt

  • wahlweise mittig, rechts oder links in die Kederschiene einziehbar
  • auch als Dauer- oder Saisonzelt verwendbar

Winterzelt

  • hohe Belastbarkeit des Daches
  • geringere Zelttiefen
  • wenig überstehende Dachteile wegen Schnee und Wind

Sonnendachzelt

  • schnell und einfach aufzubauen
  • sowohl als Vorzelt als auch als Sonnendach verwendbar

Sonnendächer

  • preisgünstiger Schattenspender
  • wenig Gestänge, in wenigen Minuten aufgebaut
  • je nach Ausführung mit Vorderwand erweiterbar

Markisenvorzelte

  • werden an vorhandenen Markisen angebracht
  • schnell aufgebaut


Im Folgenden nennen wir Ihnen gängige Herstellerbezeichnungen:

Dralon / Acryl / Dolan
Wird in Seiten- und Vorderwänden von Reise-, Saison- oder Ganzjahreszelten verwendet.

Airtex / TenCate / Trailtex / Light-Tex
Für leichte Reisezelte oder Sonnendächer geeignet.

Baumwolle / Baumwoll-Mischgewebe
Insbesondere für Hauszelte, Iglus und als Windschutz.

PVC / beschichtetes Polyestergewebe
Optimal für Dauer-, Stand-, Ganzjahres- und Winterzelte.


Beim Gerüst kommen verschiedene Materialien zum Einsatz. Und auch die Durchmesser variieren. Alle Angaben in Millimeter:

  • Stahl (Ø 22/25/28/32)
  • Aluminium (Ø 25/28/32)
  • Alu Easy (Ø 25/28)
  • Glasfiber (Ø ca. 30,5)
  • Carbon (X) (Ø ca. 30,5)
  • Holzbalken (variiert)
  • Alu Vierkant (variiert)

 

  • Sturmzelte ohne umlaufendem Dach
  • Vorzelte nur mit Dachüberstand vorne
  • Vorzelte mit Dachüberstand umlaufend
  • Vorzelte mit versetzbarer Vorderwand
  • Vorzelte mit fest angenähtem Vorbau
  • eingezogene Vorzelte mit Bogengestänge
  • Vorzelte in Dreiecksform
  • auf die Wohnwagenform abgestimmte Vorzelte
  • Vorzelte mit runder Dachform


Die Bodenbreite von Vorzelten ist nie wirklich rechteckig. Hinten am Wohnwagen sind die Vorzelte meist breiter als an der Vorderfront. Je nach Größensprung und Wohnwagenform kann das bis zu 25 Zentimeter auf jeder Seite ausmachen.

Das Vorzeltdach wird immer etwas schräg nach innen gefertigt, um Faltenbildungen zu verringern. Dies ist eine technische Maßnahme, um die Rundungen des Wohnwagens auf das Vorzeltdach abzustimmen. Dies ist vor allem beim Bestellen von Teppichböden wichtig. Hier sollten Sie pro Seite etwa 25 Zentimeter hinzurechnen. Holzböden können zwar vorbereitet werden, das endgültige Finish sollte aber immer erst dann gefertigt werden, wenn das Vorzelt ausgespannt steht.


Diese Kombination ist eine Herausforderung beim Dauercamping. Zunächst sollten Sie den Wohnwagen und das Vorzelt aufeinander abstimmen. Erst dann können Sie an den Vorzeltboden denken. Bei einem bereits bestehenden Vorzeltboden müssen auch diese Maße exakt angegeben werden. Es kann allerdings sein, dass die seitlichen Schrägen anders verlaufen als beim alten Vorzelt.

Vorzelt und Wohnwagen sollten auf einer Ebene stehen. Steht der Vorzeltboden hoch und das Vorzelt soll auf dem Boden stehen, muss auch der Wohnwagen auf diese Ebene angepasst werden.

Wenn hingegen das Vorzelt auf den Fußboden abgestimmt werden soll, kann das nicht im Dachmaß geschehen, sondern muss in der Vorderwandbreite und in den Höhen angepasst werden. Bei Serienvorzelten muss man die Maße des Herstellers akzeptieren und den Fußboden auf die neue Einheit abstimmen.


Die von Wigo-Zelte eingesetzten Fensterfolien sind hochchemische Produkte nach weltbestem Standard. Wichtige Kriterien sind hohe Transparenz und beste Geschmeidigkeit beim Verpacken.

Die Hersteller haben heute weltweit hohe Umweltauflagen zu erfüllen. Schwermetallhaltige Weichmacher wie Cadmium/Barium sind verboten. Die Ersatzstoffe bedingen leider eine Veränderung in der Struktur der Fensterfolien. Abdrücke von Gewebestrukturen, Bindebändern oder Verpackungsspuren bleiben länger auf der Folie sichtbar. Auch kleinere Verletzungen an den Knickstellen können auftreten. Dies ist der heutige Stand der Technik. Mit Wärme kann die Folie derart behandelt werden, dass diese Phänomene weitestgehend verschwinden.

Wigo-Zelte verwendet nur Folien, die dem höchsten Standard entsprechen und hohe Haltbarkeiten garantieren, insbesondere gegen UV-Strahlen und Temperaturen von etwa -25 bis ca.+50° C.


Damit die einzelnen Teile eines Vorzeltes sauber und gerade aneinander genäht werden können, werden sogenannte Markierungspunkte in das Gewebe eingebracht. Hierfür wird ein spezieller Markierbohrer verwendet. An manchen Stellen kann man nicht mit Kreide oder Farbstiften arbeiten, da sonst die Farbe verwischen würde oder die Punkte zu ungenau sind. Gerade bei neuen Zelten sind diese Punkte ab und zu zu sehen. Dies ist verstärkt in der Giebelüberlappung des Reißverschlusses der Fall. Durch Witterungseinflüsse verschwinden diese Punkte im Laufe der Zeit, da das Material sich zusammen zieht.


Das richtige Dachmaß ist bei allen Vorzelten für das optimale Ausspannen sehr wichtig. Bei heutigen Wohnwagen sollte das Dach in einer Höhe von etwa 190 bis 200 Zentimetern aufhören – vom Boden aus gemessen. Je nach Umlaufsystem kann dies um bis zu 20 Zentimeter nach oben oder unten variieren. Optimal ist die gedachte waagerechte Linie über der Fensterhöhe. 

Beachten Sie, dass das Dach eher leicht nach unten fallen als nach vorne steigen sollte, damit das Dachtuch ausreichend Spannung hat. Wichtig ist dies auch bei der Größenbestimmung. Eine Größe kleiner oder größer zu wählen, um einen unebenen Boden auszugleichen, wird nicht funktionieren. Denn das Dach des Wohnwagens verändert sich durch den unebenen Boden nicht – und ein ordentliches Aufspannen wird nicht möglich sein.

Fragen Sie bei einem Fachberater nach, was in Ihrem konkreten Fall zu tun ist – oder ob es sogar passende Zwischenmaße gibt.


Bei Feuchtigkeit im Vorzelt handelt es sich fast immer um Schwitzwasser. Beachten Sie bitte, dass es sich dabei um Feuchtigkeit der Raumluft handelt – und jene, die Personen abgeben, die sich im Vorzelt aufhalten. Auf den unterschiedlichen Materialien setzt sich diese Feuchtigkeit unterschiedlich ab und ist mehr oder weniger zu sehen. Verhindern kann man sie kaum. Durch geeignete Maßnahmen kann man die Feuchtigkeit jedoch erheblich verringern.

  • Legen Sie eine geschlossene Folie unter dem Vorzeltboden/-teppich
  • Schließen Sie nie die Zwangsentlüftung des Vorzeltes
  • Verwenden Sie immer die Rad- und Windblende gegen Zugluft unter dem Fahrzeug
  • Verwenden Sie viel Baumwolle, beispielsweise Gardinen oder einen Innenhimmel. Diese nimmt das Schwitzwasser nachts auf und gibt es tagsüber durch Verdunstung wieder ab.
  • Halten Sie seitliche Belüftungen (Airvent Fenster) vor allem nachts geöffnet. 


Die meisten der heutzutage verwendeten Vorzeltkeder sind absolut wasserdicht. Dennoch kann es sein, dass Sie am Vorzeltkeder von innen Wassertropfen sehen. Hier kommt die Feuchtigkeit von außen und wandert um den Vorzeltkeder herum. Eventuell ist Ihre Kedereinzugsleiste am Wohnwagen zu groß.

Nehmen Sie einen Gummihammer und schlagen leicht die Kedereinzugsleiste etwas zu. Oft kommt die Feuchtigkeit auch durch den sogenannten Kaugummipunkt. Dies ist die Stelle, an der Ihre Kedereinzugsleiste gestoßen wurde. denn die Kederleisten gibt es nicht in solchen Längen, als dass der Hersteller ohne Stoß auskommen würde. Im Laufe der Benutzung wandert der Stoß leicht auseinander und bei Wind arbeitet der Keder in der Kederleiste wie eine Pumpe. Er zieht dabei das Wasser vom Wohnwagendach durch diesen Stoß in die Leiste – und die Feuchtigkeit tritt an anderen Stellen aus der Kederleiste aus.

Die Stelle heißt deshalb Kaugummipunkt, weil sie sich mit einem Kaugummi von oben abdichten lässt und das Problem in den meisten Fällen dadurch gelöst ist – natürlich können Sie auch mit Silikon abdichten. 

Sich leicht öffnende Kedereinzugsleisten können auch dazu führen, dass sich in den Rundungen eines Wohnwagens der Vorzeltkeder aus der Schiene zieht. Auch hier kommt der Gummihammer mit viel Gefühl zum Einsatz: die Kederleiste leicht entlang des Keders zudrücken, dass der Keder weiterhin leicht durch die Leiste zu ziehen ist. Ist die Kederleiste einmal zu schmal, gibt es einen Kederdorn, den Sie etwas fester durch die Kederleiste ziehen und so die Leiste entsprechend weiten können.


Die von uns serienmäßig mitgelieferten Heringe und Erdnägel sind optimal für gewachsenen Erd- und Sandboden. Bedenken Sie, dass Sie für manche Böden auch spezielle Heringe benötigen. Erkundigen Sie sich deshalb vor Antritt der Urlaubsfahrt nach den Gegebenheiten vor Ort. Nehmen Sie zur Vorsorge immer ein Sortiment an unterschiedlichen Heringen mit, um auf alle Bodenverhältnisse vorbereitet zu sein.

Ein sinnvolles Sortiment ist zum Beispiel unser Sonderset Herkules – oder eine Individuelle Zusammenstellung, zum Beispiel mit T-Eisenheringen, Tarzan-Heringen, Sandheringen und stabilen Erdnägeln. Gemeinsam mit der beiliegenden Serienausstattung sollten Sie auf die meisten Böden vorbereitet sein.

Die von uns eingesetzten Reißverschlüsse sind Markenreißverschlüsse der Marken YKK oder Opti. Dies gewährleistet die weltweit beste Qualität und optimalen Komfort für Ihr Vorzelt. Normalerweise sind die Reißverschlüsse absolut wartungsfrei. Und dennoch kann ein wenig Pflege nicht schaden. Nehmen dazu Sie eine Wachskerze und fahren sanft an der Spirale des Reißverschlusses entlang. Achten Sie bitte darauf, dass diese nicht verschmutzt ist. 


Sollte am Reißverschluss ein Defekt auftreten, ist dies meist der Schieber. Diesen können Sie allerdings mit wenigen Griffen selbst austauschen. Öffnen Sie dazu die beiden Metallklammern, die auf die Spirale aufgeklammert sind. Dann können Sie den Schieber herausfahren. Der neue Schieber wird auf beide Spiralseiten aufgeschoben und einmal ganz bis zum Ende durchgezogen. Befestigen Sie danach die beiden  – oder auch nur eine der –  Metallklammern wieder auf der Spirale, damit der Schieber nicht herausfahren kann. 


In allen anderen Fällen wenden Sie sich bitte an eine Fachwerkstatt oder den Hersteller. Nur hier wird ein Reißverschluss fachgerecht repariert. 


Manche Camper benutzen Silikonspray, um den Reißverschluss leichtgängig zu halten. Achten Sie bitte darauf, dass es sich um reines Silikon handelt – nicht um eine Paraffinverbindung. Denn Paraffinrückstände würden nach und nach den Reißverschluss verkleben.

Moderne Gewebe kann man nicht richtig nachimprägnieren: Die Imprägnierungen von heute sind meist biologisch und werden durch Teflonbeschichtungen so fest im Gewebe gehalten, dass Sie auch nicht mehr aus dem Gewebe gehen. 


Imprägnierungen, die Sie heute selbst auf das Gewebe aufbringen, halten je nach Wetterlage mehr oder weniger lange – und werden durch den Regen ausgewaschen. 


Wenn Sie das Gewebe reinigen, sollten Sie dieses gründlich mit mit klarem Wasser ausspülen, sodass das Reinigungsmittel vollständig vom Gewebe entfernt ist. Denn solche Rückstände können mit den vorhandenen Imprägniermitteln reagieren – und zu unschönen Verfärbungen durch die Sonneneinstrahlung führen.

Die Weichmacherwanderung ist eine chemische Reaktion von PVC-Geweben, bei der sich chemische Stoffe in Reinigungsmitteln oder Isolierstoffen nicht mit denen im PVC vertragen. Das entzieht dem PVC die Weichmacher, wodurch dieses hart und brüchig wird – und seine Haltbarkeit verliert. 


Achten Sie deshalb auch beim Isolieren von Vorzelten auf die richtige Auswahl der Isolierstoffe. So ist beispielsweise Styropor ebenfalls ein Material, dass dem PVC die Weichmacher entzieht und zur Weichmacherwanderung führt. 

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